Presse

Presse-Echo auf "Die Jahrhundertfälschung - Hitlers Tagebücher "
Wie Jörg Müllner in seiner sehenswerten Rückschau herausarbeitet, sei zudem nicht der Tagebücher-Aufkauf durch den "Stern" der Skandal, sondern das blauäugige Geschichtsbild der Redakteure.
Abendzeitung, München, 9. April 2013


Die ZDF-Reportage von Jörg Müllner hat das größte Aufgebot an Beteiligten vor die Kamera geholt. ... Manche von ihnen stellen sich freilich dabei so dar, als wären sie Außenstehende gewesen. Im ZDF erinnern sich Kollegen, wie sich jener Felix Schmidt, der sich in der "Zeit" ausgiebig darüber beschwert, wie die Chefredakteure damals von der Verlagsleitung übergangen wurden, selbst verhielt: Noch als schon mehrere Experten das Geschreibsel als Fälschung erkannt hatten, drohte er den Stern-Kollegen, dass jeder, der zweifele, fehl am Platze sei.
Berliner Zeitung, 9. April 2013


TV-Tipp: Vor 30 Jahren präsentierte der "Stern" die Tagebücher Adolf Hitlers. Doch die Sensation entpuppte sich als plumpe Fälschung. Die Doku erzählt die Geschichte hinter dem Medienskandal.
Bild, 9. Apri 2013


Heidemann behauptete stets, die Telefonmitschnitte würden ihn entlasten. Nun werden einige der wichtigsten Aufnahmen zum ersten Mal veröffentlicht. Am Dienstag will das ZDF den Dokumentarfilm "Die Jahrhundertfälschung" von Jörg Müllner ausstrahlen. "Diese Tondokumente sind historisch interessant, allerdings rehabilitieren sie Heidemann nicht in der Kernfrage, wo das Geld geblieben ist", sagt Müllner. Kujau ist im Jahr 2000 gestorben. Bereits 1995 hatte das ZDF ihn gefragt, ob es Ausschnitte aus den illegalen Aufnahmen verwenden dürfe. Er hatte das damals erlaubt.
Der Spiegel, 8. April 2013


Warheit und Lüge, Größenwahn und Gier: Mit einer urkomischen TV-Dokumentation erinnert das ZDF daran, wie der "Stern" vor 30 Jahren auf den Irrsinn der gefälschten Hitler-Tagebücher reingefallen ist.

Als Leitmotiv hat Filmemacher Jörg Müllner passenderweise ein Kasperletheater gewählt. Auf dessen "Bühne" machen sich die Akteure der Farce glänzend. Als da wären: Gerd Heidemann, der Starreporter mit der Neigung zum tiefbraunen Sumpf; Konrad Kujau, der Fälscher, der sich mit seinem ersten "Hitler-Tagebuch" an einem Hitleriana-Sammler aus dem Schwäbischen rächen wollte; die Letung des "Stern"-Verlages Gruner&Jahr; schließlich die Chefredaktion des Magazins.

Die Spielszenen, die Müllner nachgestellt hat, wirken wie entlehnt aus "Schtonk". Jedoch entsprechen sie der Wirklichkeit, wie sie das Gericht aufgrund von Zeugenaussagen festgestellt hat. So hat Gerd Heidemann tatsächlich beim ersten Treffen mit Konrad Kujau die Originaluniform von Hermann Göring mitgebracht. (...)

Die guten Gestaltungsideen allein wären jedoch etwas wenig gewesen, um eine Dreiviertelstunde Dokumentation zu füllen. Und tatsächlich hat Müllner mehr zu bieten - vor allem Gerd Heidemanns Mitschnitte von Telefonaten, die seinerzeit im Prozess gegen den Reporter und den Fälscher als Beweismittel nicht zugelassen worden waren. Und neben Heidemann und alten Aufnahmen des im Jahr 200 einem Krebsleiden erlegenen Kujau gibt es weitere Interviewpartner. Wichtig ist vor allem der frühere "Stern"-Chefermittler Michael Seufert, der frontal gegen den ehemaligen Kollegen und Starreporter argumentiert.

Wer letztlich wen betrogen hat, kann zwar auch Jörg Müllner nicht aufklären. Wahrheit und Lüge, Größenwahn und Gier sind in diesem Fall so untrennbar ineinander verstrickt, dass man die ganze Geschichte wohl nie erfahren wird.

Angesichts dessen ist "Die Jahrhundertfälschung" wunderbar: eine unterhaltsame, zugleich aber seriöse Dreiviertelstunde Information über einen Skandal. Mehr davon stünde dem Gebührenfernsehen in Deutschland gut zu Gesicht.
Die Welt, 9. April 2013


Der Film Jörg Müllers, der auf die Expertise des ehemaligen "Stern"-Autors Michael Seufert baut und mit den Telefonmitschnitten Gerd Heidemanns aufwartet, wird wie die "Augsburger Puppenkiste" eingeleitet, aufgemischt mit Szenen aus dem Film "Schtonk!" und aufgelockert durch Auszüge aus dem "Tagebuch", die Christoph Maria Herbst mit zickzackiger Stimme liest.

Trotzdem ist die Beschäftigung mit den "Hitler-Tagebüchern" eine Eiskernbohrung, dank deren sich das bundesrepublikanische Klima zu Beginn der Ära Kohl und der Kern des journalistischen Geschäfts erkennen lassen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. April 2013


Die ZDF-Reportage von Jörg Müllner hat viele Beteiligte vor die Kamera geholt. Fälscher Konrad Kujau wird mit Interviews aus dem Jahr 1995 zitiert. Mehr als ein halbes Dutzend damalige Stern-Mitarbeiter versuchen heute zu erklären, wie es zu dieser publizistischen Katastrophe kommen konnte. Trotzdem ist die ZDF-Dokumentation nicht von Rechthaberei geprägt, sondern in einem ungewohnt lockeren Stil gehalten. Christoph Maria Herbst trägt besonders bizarre Auszüge aus den "Tagebüchern" vor: Wie sein "Hitler" von Magenproblemen und der "Scheinschwangerschaft" von Eva Braun berichtet, ist erhellender als jeder Kommentar. Am Ende vergleicht eine Stern-Kollegin die Dietl-Satire "Schtonk" mit der Realität: "In Wirklichkeit war alles noch viel grotesker!"
Frankfurter Rundschau, 9. April 2013


"Es gab nie eine Sekunde des Zweifels", erinnert sich der damalige "Stern"-Redakteur Leo Pesch vor der ZDF-Kamera. Er sagt: "Man wollte den Jahrhundert-Coup." Wie bizarr die für mehr als neuen Millionen D-Mark gekauften, erfundenen Tagebuchnotizen sind, verdeutlicht in dem ZDF-Film die schnarrende Rezitation des Schauspielers Christoph Maria Herbst. ... 30 Jahre nach dem Skandal erzählt Autor Jörg Müllner die Geschichte des beispiellosen Betrugs neu.
Kieler Nachrichten, 9. April 2013


Der Film von Jörg Müllner erzählt mit viel Ironie und neuen Dokumenten die wahre Geschichte hinter der größten Fälschung des Jahrhunderts.
Kölner Stadt-Anzeiger, 9. April 2013


Da hat das ZDF einen schönen Coup gelandet: Für die Doku "Jahrhundertfälschung - Hitlers Tagebücher" haben die Mainzelmännchen Christoph Maria Herbst verpflichtet, der Auszüge aus den den original gefälschten Hitler-Tagebüchern im Hitler-Duktus vorliest. Aber auch ohne die Kabinettstückchen von Herbst ist die Doku sehr sehenswert.
Meedia, 9. April 2013


Wie konnte es dazu kommen, dass dem "Stern" dieser journalistische Super-Gau unterlief? Ironisch süffisant zeichnet die Dokumentation den Skandal nach und lässt auch Beteiligte zu Wort kommen, die bisher geschwiegen haben.
Thüringer Allgemeine, 9. April 2013


Heidemann selbst gab dem Autor des Films ein mehrstündiges Interview. Klar wird dabei vor allem eines: Der Mann, der vor 30 Jahren dem Betrug aufsaß, sieht sich selbst als größtes Opfer des Skandals. Er gibt offen zu, dass er an Selbstmord dachte, als herauskam, dass die Bücher eine Fälschung sind: "Ich kann mir im Grunde nur `ne Kugel in den Kopf schießen, es ist alles aus", sagt Heidemann im Film. Der erste Gedanke, der ihm gekommen sei: "Wo ist der nächste Brückenpfeiler, gegen den ich fahren kann?"
tz, München, 9. April 2013


In der Dokumentation spricht unter anderem der damalige "Stern"-Starreporter Gerd Heidemann, der den peinlichen Deal einfädelte. Außerdem konnte das Filmteam unveröffentlichte Tonbandaufnahmen auswerten, die Telefonate Heidemanns mit dem Fälscher Kujau dokumentieren. Und "Stromberg"-Schauspieler Christoph Maria Herbst, ein geübter Hitler-Stimmenimitator, liest Auszüge aus den vermeintlichen Tagebüchern. Wodurch deren Absurdität besonders gut zur Geltung kommt. Den Trick mit dem lauten Lesen hätte damals vielleicht auch mal einer ausprobieren sollen.
Welt am Sonntag, 7. April 2013


Müllner schlägt den amüsanten Ton an, den bereits 1992 die Mediensatire "Schtonk" vorgab: kopfschüttelndes Erstaunen, wie solch banaler Quatsch überhaupt in eines der angesehensten Magazine der Bonner Republik gelangen konnte. Der Filmemacher hebt das unfreiwillig Komische der Vorgänge hervor - etwa wenn Schauspieler Christoph Maria Herbst Textauszüge in satirisch überhöhtem Hitler-Ton vorliest.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 9. April 2013


Der ZDF-Beitrag von Jörg Müllner zeichnet nach, wie es dazu kommen konnte, und beleuchtet auch die Tatsache, mit welchen Inhalten der hinters Licht geführte "Stern" damals Kasse machen wollte: Die gefälschten Tagebücher relativierten Hitlers Schuld an den Naziverbrechen - für Müllner ist das der eigentliche Skandal.
Wiesbadener Kurier, 6. April 2013

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Presse-Echo auf "Die Bayern-Story"
Michael Renz und Laurens Form schlagen sich so ununterwürfig wie werbefrei und ordentlich. ... Einen respektablen Teil ihres Films widmen die Autoren der wenig bekannten Frühzeit des im Februar 1900 gegründeten Klubs. Dafür haben sie den Fußballhistoriker Dietrich Schulze-Marmeling vor Kamera und Mikrofon geholt. "Der FC Bayern und seine Juden - Aufstieg und Zerschlagung einer liberalen Fußballkultur" heißt der Band, den Schulze-Marmeling im vergangenen Jahr veröffentlichte. Also erzählt er von der so dynamischen wie erfolgreichen Amtszeit des deutschen Juden und Urmünchner Bayern-Präsidenten Kurt Landauer, die mit nur kurzen Unterbrechungen von 1913 bis 1933 währte, dann jäh von den Nazis beendet wurde, zwischen 1947 und 1951 aber nochmals eine krönende Fortsetzung fand: der Weg des FC Bayern in die Fußball-Moderne.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Dezember 2012

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Presse-Echo auf "Mythos Champions League "
Das Beste an diesem traurigen Fußballmittwochabend, an dem sich die deutsche Nationalmannschaft Argentinien klaglos mit ein zu drei ergab, hob sich das ZDF auf für den Schluss. Zuvor hatte wenigstens der Titan außer Dienst, Oliver Kahn, Statur bewiesen. Anders als Spieler und Trainer gewann er der Niederlage nichts Gutes ab. Wovon sein Gegenüber Katrin Müller-Hohenstein so beeindruckt war, dass sie Kahns Befund Joachim Löw hernach in Frageform vorlegte. Und dann - kam zur Mitternacht eine wunderbare halbe Stunde für Fußball-Nostalgiker, ein Film von Jörg Müllner, mit Marcel Reif als Erzähler.
(...)
"Ich hatte immer ein Ziel: Ich wollte etwas schaffen, was über meine Karriere hinaus Bestand hat", sagte Lars Ricken in Müllners Hommage an den großen Fußball, in der viele, die Rang und Namen haben, zu Wort kamen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. August 2012

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Presse-Echo auf "Geheimakte Mauerbau "
Die Stärke der Dokumentation liegt darin, dass sie den Mauerbau in den Kontext des weltpolitischen Geschehens einbettet und aus Archivaufnahmen und Zeitzeugenaussagen die spannungsvolle Chronologie der Ereignisse konstruiert. Auch gelingt es Jörg Müller ehemalige Grenzsoldaten zum Sprechen zu bringen, von denen einige offenbar immer noch treu zur DDR stehen.
Badische Neueste Nachrichten, 10.08.2011


... Wer fällte die Entscheidung wirklich? Wurde ab dem 13. August 1961 Ulbrichts Mauer gebaut - oder doch Chruschtschows Mauer? Darüber streiten Historiker heftig. In seiner Dokumentation "Geheimakte Mauerbau - Die Nacht der Entscheidung" entscheidet sich der Filmemacher und Historiker Jörg Müller eindeutig - zugunsten der Deutung, dass der sowjetische Parteichef Nikita Churschtschow der Hauptverantwortliche für den Mauerbau sei.

Das kann man so sehen, muss man aber nicht. Müller jedenfalls macht aus dieser Grundkonstellation mithilfe erstmals ausgewerteter Akten aus Moskauer Archiven und teilweise noch nie zuvor gezeigter Fotos eine beeindruckend intensive Dokumentation. Sie überzeugt mehr als die vergangene Woche gezeigte, bei weitem aufwendigere Produktion "Geheimsache Mauer" der ARD. Das liegt vor allem an der klaren Entscheidung Müllers, sich auf wenige Wochen vor und nach dem 13. August 1961 zu beschränken. Auch ohne teure Spielszenen kann man eine sehr gute Dokumentation drehen - allein mit historischen Filmen und Fotografien, Zeitzeugen- und Experteninterviews sowie einigen wenigen digitalen Animationen.
Berliner Morgenpost, 09.08.2011


TV-Tipp
Am 13. August 1961 begann der Bau der Mauer, die Deutschland für Jahrzehnte teilte. Wer gab den Befehl? Wer trägt die Verantwortung? Was ging dem Bau voraus? Viele Antworten finden sich in erstmals freigegebenen sowjetischen Akten.
Bild, 09.08.2011


Wie es zur deutschen Teilung kam
Die Zeit davor, die Zeit danach: Jörg Müller öffnet die "Geheimakte Mauerbau"

Es mag schwer sein, in Zeiten der durchs Internet verkürzten Aufmerksamkeitsspannen die Zuschauer für zeithistorische Themen zu begeistern, doch darf man sagen, dass es am Angebot von ARD und ZDF nicht liegt. Im Gegenteil, zum Jahrestag des Mauerbaus finden sich im Ersten wie im Zweiten beachtliche Stücke, die sich nur dem Titel nach ähneln: Bei Jürgen Ast und Christoph Wienert ging es vergangene Woche um die "Geheimsache Mauerbau", Jörg Müller ist es nun im Zweiten um die "Geheimakte Mauerbau" zu tun. Hauptsache, geheim.

Und ein Staatsgeheimnis war es ja auch, der Bau der innerdeutschen Grenze. Am 15. Juni 1961 sagt der damalige DDR-Staats- und Parteichef Walter Ulbricht: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten." In der Nacht zum 13. August dann rückten die Truppen aus, die Grenzen zu befestigen und West-Berlin einzumauern. Ging es in der ARD darum, die Dramatik des epochalen Augenblicks zu schildern, mit Zeitzeugen und nachgedrehten Szenen, unterzieht sich Jörg Müller der fürs Fernsehen schwierigen Übung, dies ausführlich mit der Expertise der Historiker zu verbinden, die Zusammenhänge knüpfen. Dazu versammelt Müller die besten Leute vom Fach, etwa Manfred Wilke oder den Chruschtschow-Kenner Gerhard Wettig, er lässt den Sohn des damaligen sowjetischen Staatschefs Nikita Chruschtschow über die Amerikaner lästern, wirft einen Blick auf die Lage des damals frisch ins Amt gekommenen amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy und profitiert von neuesten Erkenntnissen aus Moskauer Akten, die Historikern erst seit kurzem zugänglich sind.

Das ist ein historischer Parforceritt, der luzide deutlich macht, wie die Entscheidung zum Bau der Mauer fiel, den Ulbricht dringend forderte, Chruschtschow schließlich befahl und den die Amerikaner hinnahmen, um des Friedens willen, eines Friedens im Kalten Krieg, für den, wie es im Film heißt, die Menschen in Deutschland einen hohen Preis bezahlten.

Dabei schildert Müller auch kurz und knapp persönliche Geschichten derer, deren Schicksal mit der Mauer eng verknüpft war, etwas des einstigen NVA-Soldaten Sommerlatte, der in den Westen floh, in die DDR zurück entführt und ins Gefängnis geworfen wurde, wo man ihm sagte, dass man ihn auch gleich an die Wand stellen könne, vielleicht ja sogar seine ganze Familie. Die ganze Grausamkeit des real existierenden SED-Regimes - von Vertretern der Nachfolgepartei gerne in Abrede gestellt - wird wieder lebendig. Das soll man sich unbedingt ansehen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.08.2011


Zeit- und Augenzeugen berichten nicht nur, warum und wie es am 13. August 1961 zum Mauerbau kam. Doku-Filmer Jörg Müller gelang es außerdem, durch Einsicht in bislang gesperrte Akten und Momentaufnahmen der von ihm Interviewten, die Geschehnisse vor und nach dem Schicksalsdatum so plastisch zu machen, dass man glaubte, selbst ein "Betroffener" zu sein. ... Ein weiteres Plus der Sendung: Ihr Gleichgewicht von Optik und Text! Da wurde nicht geschönt, nicht übertrieben. Danke!
Frankfurter Neue Presse, 10.08.2011


Wer gab wirklich den Befehl zur Absperrung der Berliner Sektorengrenze? Ich welchem Hinterzimmer wurde der Plan für eines der furchterregendsten Bauwerke der Menschheitsgeschichte gegeben, das nicht nur zum Symbol für die Teilung Berlins wurde, sondern für die Teilung der ganzen Welt in zwei Machtblöcke stand? 50 Jahre nach dem Beginn der Bauarbeiten wirft die Dokumentation "Geheimakte Mauerbau" von Jörg Müllner noch einmal einen Blick hinter die Kulissen. Akribisch hat der Filmemacher lange verschlossen gehaltenes Archivmaterial gesichtet und bislang nicht gezeigte Farbfilm-Aufnahmen aus der Frontstadt erschlossen.
Freie Presse, Chemnitz, 09.08.2011


Alte und moderne Elemente verflocht der Filmemacher Jörg Müller in seiner Aufarbeitung auf homogene Weise: Computergesteuerte Mauerbilder verschmolzen beinahe mühelos mit Originalaufnahmen. Und obwohl der Zuschauer zurzeit mit TV-Produktionen zur damaligen Grenzschließung überhäuft wird, blieb man bei dem emotional präsentierten, düsteren Kapitel deutsch-deutscher Geschichte gerne dran. Vielleicht auch deshalb, wie die politischen Verstrickungen um 1961 nicht zwanghaft auf die Länge eines Spielfilm gestreckt, sondern komprimiert in 45 Minuten behandelt wurden.
Kölnische Rundschau, 10.08.2011


... Jörg Müllner lässt bisher unbekannte Dokumente, Archivbilder, Historiker, Bereitschaftspolizisten, die abhauten, Fotos, die ein US-Soldat machte, auch Anatoli Mereschko, einen der sowjetischen Hauptplaner, sprechen - und animiert zwischendurch den ganzen Wahnsinn des hoch gerüsteten Berliner Monstrums.
Leipziger Volkszeitung, 10.08.2011


Wenn 50 Jahre nach dem Mauerbau immer noch unveröffentlichte Akten aus Moskau auftauchen, lohnt das Hinsehen. Jörg Müllner zeigt sie in seinem 45minütigen Dokumentarfilm "Geheimakte Mauerbau". Aus den Akten geht hervor, wer im Vorfeld die Weichen stellte zur "Nacht der Entscheidung" am 13. August 1961.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 09.08.2011


Historiker streiten zwar darüber, wie die Verantwortlichkeiten von Ulbricht, Chruschtschow und Kennedy zu beurteilen sind. Müllner legt sich in seiner Deutung allerdings fest, dass Chruschtschow der Hauptverantwortliche für den Mauerbau ist. Dem Autor gelingt es in der spannenden Dokumentation zwei desertierte Grenzpolizisten vor die Kamera zu holen, die nie zuvor öffentlich über ihre Flucht geredet haben. Zudem bietet er neu entdeckte Farbaufnahmen aus jenen Tagen in Berlin und zur internationalen Lage, as sich das Ringen um die Stadt zuspitzte.
Westfälische Rundschau, 09.08.2011


50 Jahre nach dem Beginn der Bauarbeiten am 13. August 1961 wirft die Dokumentation "Geheimakte Mauerbau" von Jörg Müllner noch einmal einen Blick hinter die Kulissen. Akribisch hat der Filmemacher lange verschlossen gehaltenes Archivmaterial gesichtet und bislang nicht gezeigtes Farbfilm-Aufnahmen aus der Frontstadt erschlossen. "Die entscheidende Kraft beim Mauerbau war die Sowjetunion", ist sich Müllner sicher. In seinem Film, der über weite Strecken wirkt wie eine spannende Krimi-Ermittlung, versucht er hinter die allseits bekannten Fakten der Geschichtsbücher zu steigen. Wichtige neue Erkenntnisse gewann er dabei aus von den russischen Behörden erstmalig freigegebenen ehemaligen sowjetischen Akten. Was der Geschichtsforscher dort vorfindet, liest sich tatsächlich wie ein Drehbuch für einen Agentenfilm. ... Die Dokumentation zum Mauerbau-Gedenken verkneift sich allzu reißerische Effekte. "Es ist ein fast spartanischer Film", sagt der Autor selbst. "Ich vertraue auf die Kraft der Argumente."
Wiesbadener Kurier, 06.08.2011

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Presse-Echo auf "Hitlers Österreich"
Angesichts des auch in Österreich grassierenden Antisemitismus hatten die neuen Herren leichtes Spiel. Aber es gab auch das andere Österreich. Jörg Müllner lässt es in seiner zweiteiligen Dokumentation ausführlich zu Wort kommen, etwa in Gestalt des Schauspielers Dietmar Schönherr, des Verlegers Fritz Molden, des Kabarettisten Georg Kreisler. Den stärksten Eindruck hinterließen die Aussagen eines Holocaust-Überlebenden, Sohn eines jüdischen Händlers in Wien, der schildert, mit welcher Geschwindigkeit die Vernichtungsmaschinerie in Österreich zu arbeiten begann.
Badische Neueste Nachrichten


Hitler-Doku entlarvt Nazi-Österreich. Lange sah sich die Alpen-Republik als NS-Opfer - neu entdeckte Filme sprechen eine andere Sprache.
Berliner Kurier


Hitlers Einmarsch in Österreich vor 70 Jahren - war es brutale Eroberung oder friedlicher "Anschluss" ans Deutsche Reich? In jetzt entdeckten Aufnahmen zeigt das ZDF: Österreich war begeistert vom "Führer". Erstmals zeigen Farbaufnahmen, abseits aller Propaganda, wie die Massen den Nazi-Diktator bejubelten.
Bild, Hamburg


Gerne schmücken sich Zeitgeschichtsdokus mit den Beiworten "noch nie gezeigt" als Qualitätssiegel - bei "Hitlers Österreich" zu Recht.
Der Klagenfurter Forstrat Aurilius H. Mayr hielt die Szenen, die sich abspielten, als Hitler, Göring und Schirach in Kärnten euphorisch begrüßt wurden, mit einer 16-mm-Kamera fest - in Farbe. Auch die Zeitzeugen beeindrucken. Zu Wort kommen die "unbekannten" Opfer und Mitläufer, prominente Zeitzeugen wie Georg Kreisler oder Dietmar Schönherr und Historiker wie Brigitte Hamann
und Gerhard Botz.
Der Standard, Wien


Jörg Müllner, einst Zeitungsjournalist, heute Autor, Regisseur und Geschäftsführer der History Media GmbH, bietet eine Fülle von Informationen und geht im zweiten Teil "Der Krieg" auch auf die Rolle von Österreichern in leitenden Funktion in Konzentrationslagern ein. Verblüffend sind die per Computer erstellten 3-D-Bilder von Hitlers gigantischen architektonischen Plänen für seine Heimatstadt Linz, di er zu einer Kulturmetropole mit Weltgeltung machen wollte.
Die Rheinpfalz


Jörg Müllner hat für das ZDF eine erstaunlich differenzierte Lektion in Geschichte und Geschichtsbewusstsein geliefert: Seine Dokumentation "Hitlers Österreich" misstraut dem raschen Urteil.

Es spricht für den Autor, dass er der naheliegenden Versuchung widersteht, von vornherein Partei zu ergreifen für sein Medium, für die Macht der Bilder, die vermeintliche Evidenz des Augenscheins und die spektakulären optischen Eindrücke. Mehr als zwanzig Minuten muss der Zuschauer warten, bis er die vertrauten Szenen zu Gesicht bekommt. Müllner will den scheinbar eindeutigen Bildern nicht ohne weiteres Glauben schenken, hinterfragt Glaubwürdigkeit und Aussagekraft. Ungefilterte Parallelüberlieferungen sollen weitere Anhaltspunkte liefern. Er zeigt den bislang unbekannten Film eines Kärntner Forstdirektors, der die Ankunft Hilters in Klagenfurt festhält. Auch hier ein Triumphzug. Kein hinreichender Beweis für eine überwiegende Begeisterung gewiss, aber ein Indiz, ein Mosaikstein immerhin. Zeugnisse für eine Ablehnung des "Anschlusses" sind rar, von Filmaufnahmen ganz zu schweigen. … Hier wie auch in anderen Fällen sind die Aussagen von Zeitzeugen äußerst geschickt mit Stellungnahmen von Historikern, szenischen Nachstellungen und Aufnahmen des heutigen Wien verknüpft. …

Es gehört zu den Stärken der Dokumentation, dass sie mit dieser Doppeldeutigkeit des Titels "Hitlers Österreich" spielt, den Perspektivwechsel gleichsam als dramaturgischen Kunstgriff nutzt. Hier der Diktator, der fasziniert auf sein Modell der Kulturmetropole Linz starrt, dort mehr als eine Million Österreicher, die als Angehöriger der Wehrmacht oder der SS an den Fronten des Zweiten Weltkrieges kämpfen. Vieles spricht dafür, dass sie nicht anders gefühlt und gehandelt haben als ihre deutschen Kameraden. Die Dokumentation hebt die bedeutsame Rolle von Österreichern im Krieg auf dem Balkan und bei der Vernichtung der Juden hervor. … In der sehr gelungenen Dokumentation vermisst man lediglich den Hinweis, dass Hitler keineswegs der Erste war, der eine Einverleibung Österreichs propagierte.
Frankfurter Allgemeine Zeitung


Der Zweiteiler von Jörg Müllner will nicht von der Schuld der Deutschen ablenken, zeigt aber, dass viele Österreicher es sich etwas leicht machen. … Die Dokumentation "Hitlers Österreich" lebt auch von bislang ungezeigten privatem Filmmaterial - Dokumente, die abseits organisierter Propaganda entstanden. Angesichts dieser Filme hat die österreichische Unschuldsbeteuerung keinen Bestand mehr.
Frankfurter Neue Presse


Bilder einer Hysterie in Technicolor - 70 Jahre nach dem "Anschluss" tauchte das erste Filmdokument von Hitlers Besuch in Kärnten auf. Das ZDF sendete exklusiv. … Im Gegensatz zu den offiziellen "Wochenschau"-Aufnahmen sind die Filme von Maurilius Mayr farbig. "Das ist etwas ganz Besonderes. Diese Tatsache bringt uns emotional der Geschichte näher", erklärt Müllner, der im zweiten Teil seiner Dokumentation noch mehr Kärntner Material eingesetzt hat.
Kleine Zeitung, Klagenfurt


Mit welchen perfiden Druckmitteln sich Hitler mit Unterstützung Görings die "Ostmark heim ins Reich" holte, veranschaulichte der Film erfreulich verständlich. Und dass der Autor das vertraute Strickmuster von ZDF-Historienbeiträgen durchbricht, ist auch kein Nachteil.
Kölner Stadt-Anzeiger


So war das wirklich mit Österreichs Anschluss. Die zweiteilige Dokumentation ergründet, was damals inszeniertes Spektakel und was blinde Begeisterung war.
Leizpiger Volkszeitung


Den "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich vollzog das NS-Regime in kürzester Zeit. Die Propagandabilder von winkenden Menschen, die Hitler und seine Truppen willkommen heißen, suggerierten eine überwältigende Zustimmung. Jörg Müllner fragt in seiner zweiteiligen Dokumentation "Hitlers Österreich": War der "friedliche Anschluss" de facto eine Annexion? Warum gab es keinen erkennbaren Widerstand? Wäre eine Auflehnung zwecklos gewesen?
Saarbrücker Zeitung


Plötzlich war nicht nur der Schlagbaum oben, sondern auch der rechte Arm. Die ebenso aufregende wie nüchterne neue Dokumentation "Hitlers Österreich" liefert Erkenntnisse, wie sehr die NS-Ideologie im Alpenland willkommen war - und einen besonders effizienten Tätertypus gebar.
Jörg Müllner ("Göring - Eine Karriere") untersucht für das Fernsehen im großen Stil die Ereignisse. Das Thema ist heikel. Schließlich bezog Österreich seine Nachkriegsidentität zum Großteil aus dem Glauben, Hitlers erstes Opfer gewesen zu sein. Doch heutige Schätzungen legen nahe, dass etwa zwei Drittel der Bevölkerung für den Anschluss waren.
Als eine Art Nazifizierung im Zeitraffer erscheinen deshalb die Entwicklungen im Frühjahr 1938, wie sie von Müllner skizziert werden. Der Filmemacher hat auch privates Farbfilmmaterial zusammengetragen, mit dem er zeigt, dass abseits der inszenierten Nazi-Begrüßungsparaden Hakenkreuz und Braunhemd durchaus als neuer politischer Chic euphorisch genutzt wurden. Der Historiker Gerhard Botz vom Wiener Institut für Zeitgeschichte, der die Doku fachlich begleitet hat, erklärt sich die Begeisterung so: "Hitler wurde als erfolgreicher Auslandsösterreicher wahrgenommen - der jetzt kam und seine Landsleute an seinem Glück teilnehmen ließ."
Besonders drastisch offenbart sich der ideologische Kickstart Österreichs im Verhältnis zur jüdischen Bevölkerung des Landes. Im ZDF-Film erinnert sich der Überlebende Gershon Evan, dessen Familie im März 1938 gerade ein Lebensmittelgeschäft eröffnet hatte: "Was in Deutschland fünf Jahre gedauert hatte, passierte in Österreich nun in fünf Tagen." Der latente Antisemitismus entlud sich in allerkürzester Zeit in Pogromen und Enteignungen.
So gesehen liefert "Hitlers Österreichs" neue Aspekte zur Täterforschung. … Auch wenn "Hitlers Österreich" längst nicht all diese Fragen beantwortet, vermittelt der Zweiteiler eine wichtige Grunderkenntnis, die in der forcierten Geschichtsmelodramatik des "Gustloff"-Senders ZDF oft verschütt geht: dass Faschismus auch immer Karrieremöglichkeit war. Laut einer in diesem Zusammenhang zitierten statistischen Analyse war der relative Anteil der Österreicher an leitenden Positionen in den KZs besonders hoch.
Spiegel Online


Bislang unveröffentlichte Farbfilme, die jenseits der Propaganda entstanden, vermitteln aufschlussreiche Einblicke und zeigen Reaktionen der Bevölkerung aus verschiedenen Perspektiven. Wiederentdeckte Filmaufnahmen dokumentieren, mit welchen Methoden Hitlers Schergen die kriselnde Republik unterwanderten.
Stuttgarter Nachrichten


Beeindruckendes, erstmals gezeigtes Farbfilmmaterial von Hitlers triumphaler "Heimkehr" untermauert im ersten Teil Müllners These, dass Österreich eben nicht "Hitlers erstes Opfer" gewesen ist.
Welt am Sonntag

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Presse-Echo auf "Der Kennedy-Mord"
Nachgeborene dürften nach der Doku ein präziseres Bild von den Kennedy-Jahren, die nicht nur glamourös waren, haben.
Augsburger Allgemeine


Es war die Mafia! ZDF-Dokumentation enthüllt 40 Jahre nach dem Attentat neue Geheimnisse. … Das Resümee: Es wurde schlampig ermittelt. So sollten bei der Autopsie des toten Präsidenten Protokolle, Röntgenbilder und die Leich selbst manipuliert worden sein, um Hinweise auf einen zweiten Schützen zu verschleiern.
Berliner Kurier


Kein Verbrechen der Weltgeschichte hat bis heute mehr Skeptiker an der offiziellen Version auf den Plan gerufen. Im Rahmen seiner Reihe "Mythos und Wahrheit" fügt das ZDF der bisher schon unübersehbaren Fülle von Verschwörungstheorien eine weitere hinzu. Jörg Müllner und Jean-Christoph Caron meinen das Rätsel um den Kennedy-Mord aufklären zu können. Bei ihren Recherchen sind Müllner und Caron auf einiges interessantes Material gestoßen. Mit Computeranimationen versuchen die beiden Journalisten zu klären, von wo aus die Schüsse auf den US-Präsidenten tatsächlich abgefeuert wurden.
Berliner Morgenpost


Autor Jörg Müllner lieferte stichhaltige Indizien, dass Kennedy von der Mafia ermordet wurde. Das Geständnis eines Mafia-Bosses war von den US-Medien bisher nicht in den FBI-Akten entdeckt worden. Bild meint: "Da staunen selbst die Amis!"
Bild


Mit außergewöhnlich großer Sorgfalt rollten Jörg Müllner und Jean-Christoph Caron den "größten ungelösten Mordfall des 20. Jahrhunderts" neu auf. In ihrer aufwendig bebilderten, spannenden wie aufschlussreichen Reportage legten sie dar, dass die Schüsse auf Kennedy von mindestens zwei Schützen abgefeuert wurden. Mit genau untersuchten Amateur- und Trickfilmaufnahmen des Anschlags, mit Kommendtaren von Zeitzeugen und Forschern wurden deren Thesen gut nachvollziehbar.
Frankfurter Neue Presse


Akribische Auswertungen von Amateur-Filmmaterial lassen recht sicher den Schluss zu, dass Kennedy von Kugeln aus verschiedenen Richtungen, also auch von den verschiedenen Attentätern getroffen wurde. Die Mafia soll es letztendlich gewesen sein, die den Präsidenten aus dem Weg räumte, weil er und sein Bruder Robert Kennedy als Justizminister ihr allzu sehr zusetzten
Mitteldeutsche Zeitung


Der Film gibt neue Antworten auf Fragen nach den möglichen Tätern, Hintermännern und den Motiven für den Mord. Die Erkenntnisse der Experten werden durch Aussagen aus dem persönlichen Umfeld gestützt, etwa von Gore Vidal, Bestsellerautor und Stiefvater von Jackie Kennedy.
Münchner Merkur


Viele Originalaufnahmen, Interviews und Dokumente bieten interessante, auch anrührende Informationen über das Drama um Amerikas erstes und einziges "Königspaar" - und über den politischen und gesellschaftlichen Geist im Kalten Krieg.
Schwäbisches Tagblatt


Für ihre Dokumentation "Der Kennedy-Mord" ließen Jörg Müllner und Jean-Christoph Caron den berühmten Amateurfilm von Abraham Zapruders vom Kennedy-Attentat in HD-Qualität vollständig restaurieren. Er wiederlegt die Einzeltäter-Theorie, da zum Zeitpunkt des ersten Schusses die Limousine Kennedys noch gar nicht in der Nähe von Oswalds Position war. Es muss also mindestens einen weiteren Schützen gegeben haben.
Stuttgarter Nachrichten


Der Film gibt neue Antworten auf Fragen nach den möglichen Tätern.
Westdeutsche Zeitung

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Presse-Echo auf "Rommels Schatz & Rommels Krieg"
Nicht noch einmal wollten man die historischen Daten herunterbeten oder dick aufgetragen von Rommels militärischen Taten, von Tobruk, El Alamein und vom Einsatz am Atlantik-Wall berichten. Auch wenn der Zweiteiler ohne all das nicht auskommt: Ein neuer Ansatz musste her. War Rommels Krieg wirklich frei von den Vernichtungsplänen des NS-Staates? Die Filmemacher durchforschten Archive in aller Welt, befragten Dutzende Zeitzeugen und Historiker. Der bis heute erhaltene Mythos sollte dabei nicht unbedingt zerstört, aber kritisch hinterfragt werden. Die Autoren Jörg Müllner und Jean-Christoph Caron decken in der zweiteiligen Dokumentation "Rommels Krieg" und "Rommels Schatz" nun erstmals auf, welche Pläne Himmlers SS auch in Nordafrika hatte, erzählen vom Schicksal der libyschen Juden, uns sie gehen der heiklen Frage nach, welche Rolle Erwin Rommel dabei spielte.
Badische Neueste Nachrichten


Nach Blitz-Offensiven in Frankreich und Nordafrika feierte die Nazi-Propaganda "Wüstenfuchs" Erwin Romme. Spannende und informative Doku über den populärsten General im Dritten Reich.
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Die Legende vom genialen Feldherren des "Afrika-Korps" findet bis heute Anhänger. Auch weil noch immer die Vorstellung überwiegt, "sein" Krieg in Afrika sei frei von den NS-Vernichtungsplänen geblieben. Die Propaganda machte ihn aber zu einem Mythos, der langlebiger war als das Reich, dem er diente. Zum Dank beförderte Hitler den "Wüstenfuchs" zum jüngsten Feldmarschall der Wehrmacht. Doch neueste Dokumentenfunde, so berichten die beiden Filmemacher Jörg Müllner und Jean-Christoph Caron, zeigen ein anderes Bild: Während Rommel die Kämpfe um die ägyptische Bahnstation El Alamein führte, traf im Juli 1942 ein SS-Einsatzkommando in Nordafrika ein. Das NS-Regime plante, den Holocaust auch auf den Nahen Osten auszuweiten.
Deutsche Presse Agentur dpa


Die beiden Dokumentarfilmer Jörg Müllner und Jean-Christoph Caron gehen in der abschließenden Folge ihres Zweiteilers über den berühmtesten deutschen General aller Zeiten, eben Rommel, auf die Suche nach dem unter seinem Namen bekannt gewordenen Goldschatz. Schon der erste Teil über "Rommels Krieg" in der Wüste überzeugte durch seriöse Urteile und interessante Machart. Das Gleiche gilt auch für die Spurensuche nach dem mysteriösen Schatz. … Der Schatz tauchte das bisher letzte Mal im September 1943 in einem Kloster in Bastia auf Korsika auf. Müllner und Caron beschreiben primetime-gerecht, aber nicht übertrieben reißerisch, diese Station nach. Hier wurde der Goldschatz von einem SS-Trupp, möglicherweise unter Rauffs Kommando, in wahrscheinlich sechs Munitionskisten umgeladen und wasserdicht verschweißt. Alles Weitere verliert sich im Nebel der Geschichte - oder genauer: im feinen Sand vor der korsischen Küste. Doch dürften die Kisten, falls sie dort liegen, sechs bis zehn Meter in den Grund eingesunken sein. Eine Suchexpedition ging aus wie das Hornberger Schießen, aber den beiden Autoren gelingt das Kunststück, die Zuschauer nicht unbefriedigt zurück zu lassen. Sie vermitteln, gekleidet in das unterhaltsame Gewand einer zeithistorischen Schatzsuche, auf sehenswerte Weise aktuelle Erkenntnisse. Müllner und Caron beenden die Spekulationen um Rommels Verantwortung für den Schatz, der seinen Namen trägt. Auch so kann Aufklärung aussehen.
Die Welt


Die beiden Filme von Jörg Müllner und Jean-Christoph Caron wollen unter anderem zeigen, wie Rommels Ruhm gemacht, produziert, von Goebbels konstruiert wurde. Der "Wüstenfuchs" war weltweit der bekannteste Deutsche nach Hitler, der am häufigsten gefilmte General. Ein Kameramann, der zuvor für Leni Riefenstahl gearbeitet hatte, wurde nach Nordafrika geschickt; er verstand sein Handwerk, und Rommel seinerseits wusste sich in Szene zu setzen. An einer informativen Stelle wird der Erfolg Rommels auch sozialgeschichtlich gedeutet: Er war einer vom neuen Schlag jener Heerführer, die nicht der Aristokratie entstammten, sondern aus dem Bürgertum kamen, "volksverbunden" dem Ideal des Nationalsozialismus entsprachen. Der zögernde adlige Generalstäbler wurde das negative Gegenbild. Aber mancher im Oberkommando der Wehrmacht neidete ihm seinen Ruhm. Rommels Sohn Manfred, der ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister, erzählt, der Heeres-Generalstabschef Franz Halder habe seinen Vater abgelehnt - "und mein Vater ihn". Der Kameramann, der den Feldherrn so vorteilhaft ablichtete, wird an die Ostfront versetzt. Die Skepsis in Berlin war wohl nicht nur auf Neid zurückzuführen. Es hatte große Verluste beim Angriff auf Tobruk gegeben. Sehr zu loben ist die Animation, die das ZDF für die britischen (ursprünglich italienischen) Befestigungswerke um Tobruk hat anfertigen lassen. Andererseits war für die Alliierten, vor allem für die einfachen Soldaten, schon der Name Rommel ein Schrecken. Daher plante man, ein SAS-Spezialkommando auszuschicken, um das gegnerische Haupt in einer Überraschungsaktion sei`s gefangen zu nehmen, sei`s zu liquidieren. In beiden Fällen wäre der Propagandaerfolg und in der Konsequenz die Stärkung der Truppenmoral ungeheuer gewesen. Allein die Aktion, mit der der Film beginnt, schlug fehl; Rommel war gerade in Rom bei Mussolini.
Frankfurter Allgemeine Zeitung


Nachstellungs-Szenen und aufwendige Computer-Rekonstruktionen (unter anderem von der Festung Tobruk) wechseln sich mit Zeitzeugen-Statements, authentischen Original-Aufnahmen und beeindruckenden aktuellen Bildern von den Schauplätzen in Afrika ab.
Frankfurter Neue Presse


Erwin Rommel war der populärste General unter Hitler, eine der wichtigsten Figuren der NS-Propaganda. Wer war dieser Militärstratege wirklich, der als unbesiegbar galt? Autor Jörg Müllner versucht in einem Zweiteiler, die Wahrheit über den Mann herauszufinden, der sowohl bei den Nazis als auch bei den Alliierten Ansehen genoss. Das Resultat: Neue Fakten und eine weit weniger glanzvolle Wahrheit.
Kölner Stadt-Anzeiger


Die Faszination des Bösen ist ungebrochen, das ZDF profitiert davon, indem es in seinen Geschichtsdokumentationen jeden auch noch so absonderlich erscheinenden Aspekt des Dritten Reiches und der nationalsozialistischen Terrorherrschaft ausleuchtet. Diese Dokumentationen, immer nach demselben Muster gestrickt als Mix aus Spielszenen, alten Film-Schnippseln und Interviews, sind eigentlich nur noch langweilig. Aber es gibt Ausnahmen wie den Zweiteiler über Erwin Rommel und seinen Einsatz in Nordafrika von Jörg Müllner und Jean-Christoph Caron.
Am Nimbus von Hitlers Lieblingsgeneral ist schon oft gekratzt worden, das militärische Genie wurde entzaubert, insofern brachte dieser Zweiteiler nichts Neues. Dass sich im Rücken der Front in Tunesien aber bereits die SS-Einsatzgruppen an die Arbeit machten und mit der Ermordung der maghrebinischen Juden begannen, war stets - wenn überhaupt - als bedauerlicher Nebenaspekt des "ritterlichen Kampfes" des Afrikakorps gesehen worden. Es ist das Verdienst dieses Films, dieses Tatsachen ins richtige Licht gerückt zu haben. Mord, Erpressung, Zwangsarbeit: So sah der "ritterliche Kampf" in Wirklichkeit aus.
Lübecker Nachrichten


Der aufschlussreiche Beitrag zeigt, wie der Rommel-Mythos entstand, und kratzt an diesem Mythos, indem er die weit verbreitete Vorstellung korrigiert, Rommels Feldzug in Afrika ließe sich losgelöst von der Vernichtungspolitik der Nazis betrachten.
Mannheimer Morgen


Selbst seinen Gegnern galt Feldmarschall Rommel als Inbegriff des Gentleman-Kriegers, sein Afrika-Feldzug als vergleichsweise harmloser Ritt eines Haudegens durch den heißen Wüstensand. Eine Fernsehdokumentation korrigiert das strahlende Bild. Wäre dem Vorzeigekämpfer Erwin Rommel mit seinen Truppen der Durchmarsch durch Nordafrika geglückt, so die These des zweiteiligen ZDF-Films, hätte er die Juden ausgerechnet dort der Vernichtung anheim gegeben, wohin viele vor dem Terror geflohen waren: in Palästina, auf dem Gebiet des späteren Staates Israel. Pläne, den Holocaust auf den Nahen Osten auszudehnen, waren in der deutschen Führung weit gediehen, wie zwei Stuttgarter Historiker unlängst herausfanden. Dabei gingen die NS-Oberen und arabische Nationalisten, die die jüdischen Einwanderer zurück ins Meer treiben wollten, eine unheilvolle Allianz ein - eine mörderische Variante deutsch-arabischer Freundschaft, die auf gemeinsamen Judenhass gründete. … Der saubere Krieg in Nordafrika sei "eine Legende", betont Filmautor Jörg Müllner, auch wenn Rommel selbst kein Rassenfanatiker gewesen sei: "Er ebnete mit seinen Siegen den Weg für die Vernichtungsmaschinerie." Der ehrgeizige Militär habe nur den eigenen Kriegsruhm im Sinn gehabt, an die Folgen seines Feldzugs habe er keinen Gedanken verschwendet.
Spiegel-online


Der ZDF-Film zeigt, mit welchen Methoden die NS-Führung aus Rommel einen "Propaganda-Star" machte. Er berichtet aber auch von Rommels Krieg an mehreren Fronten: nicht nur auf den Schlachtfeldern Nordafrikas, sondern auch gegen Neider und Rivalen in der Heimat und im Militär musste der Nazi-Feldherr kämpfen. Die beiden Dokumentarfilmer Jörg Müllner und Jean-Christoph Caron enthüllen ein neues Bild von Rommel. Sie zeigen, dass hinter dem Mythos des genialen Feldherrn in Wirklichkeit auch nur die brutalen Vernichtungs- und Holocaust-Pläne des NS-Regime standen.
Süddeutsche Zeitung


Die Legende lebt: Bis heute gilt Erwin Rommel als genialer Feldherrr, als aufrechter Offizier und Gentleman - geachtet bei Freund und Feind. Dabei hat der "Wüstenfuchs" selbst eifrig an seiner Legende gestrickt. Jetzt kratzt ein ZDF-Zweiteiler an Rommels Image: Zu sehen ist ein Lehrstück über die Verstrickung deutscher Militärs in die Nazi-Verbrechen. "Wir wollen zeigen, wie nah Rommel mit seinen Erfolgen am Abgrund der Geschichte stand", sagt Filmemacher Jörg Müllner im WR-Gespräch. Zwar diente Rommel treu seinem Oberbefehlshaber Hitler, doch war der General kein Rassist und Antisemit. Bewußt missachtete er einen Geheimbefehl aus Berlin, der den Mord an jüdischen Gefangenen vorsah. Dennoch bereitete Rommel mit seinen militärischen Erfolgen den Boden für NS-Schergen.
Westfälische Rundschau

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Presse-Echo auf "Göring - Eine Karriere"
Trilogie "Göring - Eine Karriere" gewinnt goldene Magnolie beim Shanghai TV Festival :

Nach der World Medal in Gold beim New York Festival 2007 ist die Trilogie "Göring - Eine Karriere" mit einer weiteren Auszeichnung prämiert worden: Beim 13. Shanghai TV Festival gewann die HDTV-Produktion, die von der History Media GmbH in Zusammenarbeit mit der CMdoc für das ZDF produziert wurde, in der Kategorie "History & Biography" den bedeutenden Magnolia Award in Gold. Das Shanghai TV Festival ist das größte und wichtigste Fernsehfestivals Asiens. Die Magnolia Awards gelten als die "Fernseh-Oskars" in Asien. Bei der vom chinesischen Fernsehen live übertragenen Preisverleihung würdigte die Jury die herausragende Qualität der Produktion aus Deutschland, ihre hohe Objektivität und den enthüllenden Charakter der drei Dokumentationen, die eine Fülle unbekannter Film-Materialien präsentieren. In drei Folgen schildert "Göring - Eine Karriere" Aufstieg und Fall der schillerndsten Figur im NS-Staat. Die Filme von Jörg Müllner (Buch und Regie) stützten sich auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und auf einen der bedeutendsten Filmfunde seit langem, die Privatfilme Hermann Görings, die zum ersten Mal exklusiv im ZDF zu sehen waren. Die teils von Göring selbst gedrehten Filme dokumentierten, was ihm am wichtigsten war, seine Reichtümer wie sein pompöser Wohnsitz Karinhall in der Schorfheide, seine Motoryacht und seine in ganz Europa zusammengerafften Kunstschätze. Die Filme "Der Komplize", "Der Zweite Mann" und "Nazi Nummer Eins" zeigen, wie aus einem hochdekorierten Flieger im Ersten Weltkrieg ein rücksichtsloser und korrupter Handlanger Hitlers wurde. Als Befehlshaber der Luftwaffe und Reichsbeauftragter für den Vierjahresplan bereitete er Hitlers Krieg vor. Angesichts der Niederlagen im Luftkrieg verlor er rasch an Ansehen und Einfluß und flüchtete sich in eine bizarre Welt aus Drogen, Jagd und Kunstraub. Nach Hitlers Selbstmord wurde er als wichtigster Angeklagter vom Internationalen Militärtribunal in Nürnberg zum Tode verurteilt wurde, dem er sich durch Selbstmord entzog. Professor Dr. Guido Knopp, Leiter des Programmbereichs Zeitgeschichte/Zeitgeschehen im ZDF sieht in der Auszeichnung von Shanghai "einen weiteren Beleg für das außerordentlich hohe Qualitätsniveau zeitgeschichtlicher Produktionen aus dem Hause ZDF. Mit Reihen wie "Göring - Eine Karriere" schärft das ZDF auch international sein Profil als Hersteller hochklassiger Dokumentationen zu historischen Stoffen. " Jörg Müllner, Geschäftsführer des ausführenden Produzenten History Media GmbH nahm die Auszeichnung in Shanghai entgegen. "Dieser renommierte Preis ist für unser Team eine wunderbare Anerkennung für die intensive Arbeit an der Darstellung eines so ambivalenten Charakters wie dem von Hermann Göring."



Zwei unscheinbare Blechdosen voll mit Zelluloid, deutlich angegriffen von sechs Jahrzehnten Geschichte: Das ist das private Filmarchiv Hermann Görings, wie es jetzt Regisseur Jörg Müllner im Fundus eines Sammlers in Ohio/USA entdeckte.
Berliner Kurier


Jörg Müllner hat den Auftakt seiner Trilogie über die Nummer zwei des NS-Regimes "Der Komplize" überschrieben. In kräftigen Strichen skizziert er den Lebensweg Görings, der aus kleinen Verhältnissen zu einem hochdekorierten Pilot im Ersten Weltkrieg aufstieg und zu einem der skrupellosesten Gefolgsleute Hitlers wurde.
Berliner Zeitung


"Nazi-Görings geheimes Filmarchiv: Jetzt, 60 Jahre nach seinem Tod, haben Historiker des ZDF erstmals Privatfilme Görings entdeckt - zum Teil sogar von ihm selbst gedreht. … Die Filme lagen auf dem Dachboden eines US-Leutnants, der im April 1945 auf Hitlers Berghof bei Berchtesgaden vorgestoßen war. Bergführer schenkten ihm zum Abschied zwei Filmrollen: "Ein Souvenir von Hermann Göring". Filmautor Jörg Müllner: "Die Bilder zeigen Göring ganz privat. Die Vorlieben eines Mannes, der in alle Verbrechen des Nazi-Regimes tief verstrickt war."
Bild


Warum Göring eine Bestie war: Ein TV-Dreiteiler im ZDF nimmt Göring die Maske vom Gesicht. Göring, der Mörder, der Feigling, der Lügner. Die Bestie in Gestalt eines Teddys…
Bild


Er war eitel, verschlagen und brutal wie kaum ein anderer Gefolgsmann Hitlers: Hermann Göring versteckte seine dunklen Seiten hinter launiger Leutseligkeit. Die Trilogie beschreibt Aufstieg und Fall des Reichsmarschalls, stützt sich dabei auf die spektakulären Privatfilme Görings.
Bildwoche


Kodakbunt, wohlbeleibt, geradezu lachhaft verkleidet als "Reichsjägermeister" und "Reichsmarschall" gleitet Obernazi Hermann Göring in diesem dreiteiligen Porträt von Jörg Müllner durchs Bild.
Der Spiegel


Jörg Müllner (Buch und Regie) zeichnet in seiner Dokumentation Görings Aktivitäten exakt nach, vom Aufbau der Gestapo und erster Konzentrationslager bis zum internationalen Kunstraub für seine Privatsammlung. Müllner liefert die bislang ergiebigste und optisch interessanteste Darstellung eines der wichtigsten Männer Hitlers. … Dabei kann Müllner "weltweit exklusiv", wie er sagt, auf bislang unbekanntes Filmmaterial aus Görings Privatbesitz zurückgreifen. Die Jagd auf diese Filme hat sich gelohnt. Es sind zum Teil sehr aussagestarke Aufnahmen aus den Jahren 1935 bis 1938.
Die Rheinpfalz


Maßloser Reichsmarschall - Aus neuen Filmfunden hat das ZDF einen sehenswerten Dreiteiler über die Karriere des Hermann Göring produziert. …Der Anlaß für Müllner, einen neuen Film über Göring zu machen, war das Auftauchen bisher unbekannter Privatfilme des Hitler-Vertrauten. … Diese Zufallsfunde (sie gehen auf einen Artikel in einer kleinen Zeitung in den USA zurück) bilden den Kern des Dreiteilers. Müllner ergänzt sie um solides Geschichtsfernsehen: Ausschnitte aus Interviews mit Zeitzeugen, originale Dokumentarbilder und digitaler Rekonstruktionen untergegangener Gebäude. Das Ergebnis ist eine interessante Dokumentation, die primetime-tauglich und zugleich (nicht zuletzt dank der Beratung durch die Historiker Richard Overy, Stefan Martens und Sönke Neitzel) sachlich treffend einen Blick hinter die Kulissen der Nazi-Führung wirft. … In jedem Fall sieht man, welche Fortschritte das Geschichts-TV in Deutschland gemacht hat.
Die Welt


Der Filmautor Jörg Müllner zeigt, wie aus einem hoch dekorierten Flieger des Ersten Weltkriegs ein rücksichtsloser und korrupter Handlanger Hitlers wurde. Darüber hinaus gibt es neue Erkenntnisse über Hermann Görings Morphiumsucht und seine Verstrickung in die Morde nach dem Röhm-Putsch. Erstmalig sind Ausschnitte aus privaten Filmen von Göring zu sehen.
Fernsehwoche


Filme vom Onkel - Aus Hermanns Archiv: "Göring - Eine Karriere" (ZDF) - Hier geht es vornehmlich um Filme aus Görings Privatbesitz, insgesamt siebzig Minuten lang, die nach dem Krieg in die Vereinigten Staaten gekommen waren. Teilweise hatte sie Göring selbst gedreht. "Hitlers wichtigster Komplize hatte eine verborgene Leidenschaft", heißt es ein wenig sensationalistisch über diese privaten Streifen, die sich der Reichsmarschall in Carinhall vorführen ließ. Er erscheint in den Rollen, die ihm in späteren Jahren die liebsten waren: als Reichsjägermeister mit kapitalen Hirschen in der Schorfheide, als Hausherr von Carinhall, als Besitzer der Jacht "Carin I.", als Weihnachtsonkel für Kinder, als Privatmann nach dem Anschluß Österreichs mit seinen Schwestern.
Frankfurter Allgemeine Zeitung


Ein spektakulärer Filmfund gestattet einen veränderten Blick auf den Nazi-Paladin. Göring selbst drehte zwischen 1935 und 1938 in schwarz-weiß und Farbe, was ihm wichtig erschien: Hirsche, Blumen im Garten, aber auch den "Anschluss" Österreichs. Hier werden die Bilder erstmals gezeigt.
Gong


Intelligenz, Popularität und Gewissenlosigkeit machen Hermann Göring zu Hitlers wichtigen Gefolgsmann. Private Filme, die 2005 in den USA auftauchten, zeigen pompöse Selbstinszenierungen. Göring liebte den Luxus. Eine fundierte, vielschichtige Biographie.
Hörzu


Getrieben von der Medien-Manie im Sog der vielen 60. Jahrestage hat das ZDF seinen Recherche-Apparat in Gang gesetzt, um der Nazi-Größe Göring noch einmal filmisch auf die Spur zu kommen. Und siehe da: Es gibt bislang unbekannte archivalische Fundstücke.
Kölner Stadt-Anzeiger


Spektakulärer Fund: ZDF zeigt Privatfilme Görings. Hans Gunter Voigt, Referatsleiter im Bundesarchiv-Filmarchiv in Berlin, schätzt den Wert des Fundes als außerordentlich hoch ein. "Es war bekannt, dass Göring gedreht hat, aber wir wussten nie, wo das Material verblieben ist. Diese Bilder bieten einen hohen historischen Erkenntnisgewinn.
Kölnische Rundschau


Die dreiteilige Doku "Göring - Eine Karriere" präsentiert erstmalig Ausschnitte aus dem Privatarchiv des "dicken Hermann". Ein US-Soldat hatte 1945 Filmrollen aus Görings bayerischem Landsitz gerettet. Der Dokumentarfilmer Jörg Müllner, immer auf der Suche nach historischem Filmmaterial, fand einen alten Zeitungsartikel über den EX-GI und sein Mitbringsel. Viele Recherche-Monate später sah Müllner siebzig gut erhaltene Filmminuten.
Lübecker Nachrichten


Schwerpunkt NS-Geschichte: Dämon Göring. Der Dreiteiler, besonders die darin verarbeiteten, bislang unbekannten Schmalfilme Görings, machen klar: Hier ist ein intelligenter, korrupter, verbrecherischer Prahlhans zu großer Macht gelangt, ein Charakterlump, der über sich gesagt hat: Ich habe kein Gewissen, mein Gewissen heißt Adolf Hitler.
Rheinische Post, Düsseldorf


Was das Bild allein nicht leisten konnte, formulierte der kompetente Begleittext klar: Der nette Mann war ein Massenmörder.
Sächsische Zeitung, Dresden


Verschiedene Aspekte der Persönlichkeit des "Nazi Number One", als der Göring bei den Nürnberger Prozessen galt, beleuchtet Autor Jörg Müllner mithilfe von Biografen und einem spektakulären Filmfund: Lange verschollene Aufnahmen aus den Jahren 1935-38, teils von einem Kameramann, teils von Göring selbst gedreht, gewähren Einblick in dessen Privatleben und Gedankenwelt. Aufnahmen vom pompösen Wohnsitz Carinhall in der Schorfheide, von seiner Motoryacht und zusammengerafften Kunstschätzen zeigen die bizarre Welt eines Mannes der den schönen Schein bis zum bitteren Ende zu wahren suchte. Dank hochauflösender HDTV-Technik überraschend brillante Bilder in Schwarz-Weiß und Farbe.
Stern TV Magazin


Der Nazi mit den Löwenbabys: Wer Dokumentationen über die NS-Zeit dreht, steht vor dem Problem, dass das verfügbare Archivmaterial schon ausgeschlachtet wurde. Die meisten Autoren versuchen deshalb, unverbrauchte Bilder aufzutreiben, und Jörg Müllner ist das gelungen: Zwei Filmrollen aus dem einstigen Privatbesitz Hermann Görings kann der Autor für seine dreiteilge Doku über den sogenannten Reichsmarschall nutzen. … Für den Dreiteiler spricht, dass er kompakter gebaut ist als die meisten historischen Dokus, die das ZDF dienstags ausstrahlt. Müllner arbeitet "weniger mit Zeitzeugen, weil immer weniger zur Verfügung stehen", wie er selbst sagt - und legt "mehr Gewicht auf Historiker".
Süddeutsche Zeitung


Der Film zeichnet das Porträt eines großspurigen, lauten Angebers, brutal und rücksichtslos, korrupt und kriminell, das des machtbewußten zweiten Mannes im Hitlerstaat, der auch eine Räuberbande hätte führen können. Göring erscheint nicht als das vermeintlich nette Gesicht des Dritten Reichs. Der morphiumsüchtige Gernegroß war in alles verwickelt, was das verbrecherische Regime zu verantworten hatte. Nur, dass weniger Ideologie ihn trieb denn perfide Großmannsucht. Die Authentizität der ausgewählten Privataufnahmen und die Eindeutigkeit der Kommentierung im Film lassen keine Zweifel zu. Nicht immer sind Knopp-Filme so überzeugend.
Thüringer Allgemeine Zeitung


Der Komplize - Hermann Göring hatte viele Gesichter. Er war eitel, verschlagen, brutal wie kein anderer Gefolgsmann Hitlers, und doch genoss er im NS-Reich Popularität, zeitweise war er sogar beliebter als Hitler selbst. Filmautor Jörg Müllner stützt sich auf neueste wissenschaftliche Forschungen und auf einen der spektakulärsten Filmfunde seit langem: die Privatfilme Hermann Görings.
TV Hören und Sehen


Die Persönlichkeit des "zweiten Mannes hinter dem Führer" beleuchtet Autor Jörg Müllner eindrucksvoll mithilfe von Biografen und eines spektakulären Fundes - verschollene Filme, die Görings Privatleben dokumentieren. Überraschend brillante Bilder in Schwarz-Weiß und Farbe.
TV Spielfilm


Gewiss kann sich selbst der mehr als durchschnittlich an der jüngeren Geschichte Interessierte gelegentlich von einem aufkommenden Überdruss an TV-Hitler & Co-Dokus nicht freisprechen. … Besagte Produktionen neigten zu oft zum Wiederkäuen bekannter Fakten, oder sie bauschten, um angeblich neues zu bieten, Belanglosigkeiten reißerisch auf. Das stufte die NS-Ideologie, die Vorbereitung und Durchführung von Völkermord und Vernichtungskrieg auf einen bloßen Unterhaltungswert herunter. Oder stumpfte ab. Die ZDF-Dokumentation über Hermann Göring ist anders. Als Dreiteiler ist sie zwar opulent. Doch man sollte sie sehen. Er erzählt penibel die Stationen einer unheilvollen Allianz: Die Symbiose eines Staatssystems, das sich auf Skrupellosigkeit stützt, mit einem Mann, der dieses System nutzt, um seine manische Gier nach Geltung und Reichtum zu stillen. … Göring, Chef der Luftwaffe, der nach Ämtern begierige Reichsmarschall - so ist er heute meistens bekannt. Das ZDF macht die weniger bekannte Seite präsent.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung


Jörg Müllners Dokumentation schildert in eindrucksvoller Weise das Leben eines Mannes, über den die eigene Mutter einmal sagte: "Hermann wird entweder ein großer Mann oder ein großer Krimineller.
Westfälische Rundschau

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Presse-Echo auf "Seine Majestät - Wilhelm II"
Die gewissenhafte Dokumentation von Jörg Müllner und Annette von der Heyde setzte den Hohenzollern-Kronprinzen in ein Zeitporträt voll Repräsentationsgier.
Abendzeitung, München


Ein gut recherchiertes Stück Geschichte mit intensivem Blick auf das Wesen dieses martialischen Freundes blitzend-zackiger Auftritte. ... Den Autoren ist es gelungen, die tragische Figur Wilhelms II. transparent zu machen.
Allgemeine Zeitung, Mainz


Aufschlussreiche Geschichtsstunde.
Badische Neueste Nachrichten, Karlsruhe


Seine Majestät wäre wohl zufrieden mit diesem Porträt, auch wenn ihm einzelne kritische Passagen weniger gefallen würden.
Badische Zeitung, Karlsruhe


Hoher Schauwert. ... Die Stärken dieses dokumentarischen Porträts liegen in der sorgfältigen wie kundigen Zusammenstellung des Archivmaterials und im Blick auf das Selbstverständnis des letzten deutschen Kaiers.
Berliner Zeitung


In mühsamer Detailarbeit haben die Autoren Jörg Müllner, Annette von der Heyde und Michael Kloft in Paris, London, Moskau und Berlin nach authentischen Bildern und Filmsequenzen geforscht, um jenseits nachgestellter Spielfilmszenen einen visuellen Eindruck vom letzten deutschen Kaiser und seiner Zeit zu vermitteln. ... In kräftigen Strichen und mit Hilfe teils über hundert Jahre alter Zelluloidaufnahmen und kostbarer Fotografien zeichnet das historische Psychogramm des Kaisers - produziert von History Media und Spiegel TV im Auftrag des ZDF und dessen Chefhistoriker Guido Knopp - den zeitgeschichtlichen Bogen nach, der von den "goldenen Jahren" der "Gründerzeit" bis zu den Trümmern von Reich und Republik führt.
Der Spiegel, Hamburg


Seine Majestät, Wilhelm II." ist das gelungene Porträt eines Mannes voller Minderwertigkeits-komplexe. Gründlich recherchiert, spannend in Szene gesetzt
Die Welt, Berlin


Der Kaiser, der es gerne krachen ließ. "Seine Majestät": Auftakt zum neuen TV-Geschichtsunterricht.
Express, Köln


Neben den immer wieder aus den Archiven hervorgeholten alten Filmaufnahmen aus jener Zeit werden auch bislang unveröffentlichte Tagebuchnotizen und Briefe von engsten Vertrauten des Kaisers zitiert.
Frankfurter Neue Presse


So aufschluss- wie quellenreich.
Frankfurter Rundschau


Vor allem der erste Teil "Herrliche Zeiten" der zweiteiligen Dokumentation lebt von der Leichtigkeit des Tons, den die Autoren anschlagen. Sie wirken ironisch, ohne dem Objekt ihrer Geschichtsbetrachtung das angemessene Mittleid zu versagen.
Hamburger Abendblatt


Interessant ist auch der psychologische Ansatz. Wilhelm II. war kein Mann ohne Makel: Wegen eines Arztfehlers bei der Geburt war sein linker Arm unbrauchbar. Ein "Krüppel" als Kaiser: kein Wunder, dass er dies als oberster Kriegsherr zu kompensieren trachtete.
Kölner Stadt-Anzeiger


Die Begegnung mit dem Original-Film- und Tonmaterial ließ Geschichte lebendig werden.

Lausitzer Rundschau


Die Filme beleuchten umfassend und mit neu entdeckten Archivbildern, wie der Kaiser den Frieden verspielte.
Mainzer Rhein Zeitung


Der aufwendig recherchierte Film analysiert die Taten und die Persönlichkeit des Kaisers.
Mannheimer Morgen


Neue Filmfunde aus russischen und deutschen Archiven, Farbfilme und Farbfotos aus der Kaiserzeit, bisher unveröffentlichten Tagebuchnotizen aus dem Umfeld des Kaisers sowie Bilder aus aufwändigen Drehs an Originalschauplätzen fangen den Geist der Zeit ein.
Märkische Oderzeitung, Potsdam


Mit ihrer zweiteiligen Dokumentation "Herrliche Zeiten" und "Gott mit uns" gelingt den TV-Historikern eine dramaturgisch glanzvoll aufbereitete Biografie des letzten deutschen Kaisers. Sie haben zudem recherchiert jenseits ausgetretener Pfade. Was sie fanden, kann sich sehen lassen: Belege für das Psychogramm eines Zerissenen, der schon früh Anzeichen von mangelndem Verstand zeigte. ... Auch die strenge biografische Chronologie macht die Fallhöhe dieser Filme aus. ... Geboten wird eine Fülle von erstaunlichem Filmmaterial.
Michael Jürgs im Tagesspiegel, Berlin


Glanz und Gloria der Bilder. Der Zweiteiler "Seine Majestät - Wilhelm II." von Jörg Müllner und Annette von der Heyde steht für ein neues Interesse des Fernsehens an historischen Epochen ausserhalb der "abgegrasten" des "Dritten Reichs.
Münchner Merkur


Personen wie der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. geben für ein analytisches Bildschirmporträt wie das von Jörg Müllner und Annette von der Heyde mit Mühe und Sorgfalt aus Originalaufnahmen und Expertenaussagen zusammengestellte viel her. ... Der vom ZDF gut platzierte Film war informativ und facettenreich.
Neue Ruhr Zeitung


Ein Größenwahnsinniger? Ein Kleingeist in Militäruniform, der am liebsten die Feldherrenrolle übernahm? Die Dokumentation versuchte, allen persönlichen Facetten des Wilhelm II. gerecht zu werden. ... Freuen wir uns auf den zweiten Teil, in dem uns der letzte deutsche Kaiser den "herrlichen Zeiten" entgegenführt.
Nürnberger Nachrichten


Eine hochkarätige Dokumentation.
Ostsee Zeitung, Rostock


Ein vielschichtiges Porträt des telegenen Wilhelm II. ... handwerklich erstklassig. Mit Original-Farbfilmen und Original-Redemitschnitten zeichnen die Autoren ein packendes Porträt des marottenreichen, redegewandten letzten deutschen Monarchen. ... Hervorragend und unterhaltsam.
Rheinische Post, Düsseldorf


Gezeigt werden beeindruckende Archivaufnahmen, neben namhaften Historikern kommen auch Nachfahren der damals Herrschenden wie Friedrich Wilhelm von Preußen oder Otto von Habsburg zu Wort.
Saarbrücker Zeitung


Gründlich wird eine narzistische Persönlichkeit herausgearbeitet, die mal größenwahnsinnig, mal übersensibel-depressiv, nie aber realistisch war. Faktenreich und nichts beschönigend.
Stern TV Magazin


Mit Bravour. ... Aus der Fülle des historischen Filmmaterials haben die Autoren nicht nur mit großen Geschick sehr eindrucksvolle und aussagekräftige Passagen ausgewählt, sondern diese auch durch sehr exquisit und technisch aufwändig gefilmte Aufnahmen von den Originalschauplätzen (Kamera: Matthias Haedecke) ergänzt. ... Ein begrüßenswerter Schritt, die Vorgeschichte des Dritten Reichs zu erhellen.
Süddeutsche Zeitung, München


Angemessen, kritisch und distanziert gehen die Filmemacher mit dem letzten deutschen Preußenkönig um, der sich der tatsächlich der Illusion hingab, "Herrscher von Gottes Gnaden" zu sein.
Südkurier, Konstanz


Aufwändige Doku über Wilhelm II. Sehenswert.
Tageszeitung, Berlin

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